Im Sommer 2000 schickten sich sieben Netzbetreiber an eins der sechs UMTS Lizenzpakete zu ersteigern. Für 50,8 Milliarden Euro wurden diese damals an T-Mobile, Vodafone, E-Plus, o2, Group 3G und Mobilcom. Die Group 3G und Mobilcom mussten die Lizenzen im Laufe der Zeit wegen Nichterfüllung von Vertragsbestandteilen zurück geben.
4G Versteigerung im Frühjahr 2010 mit 6 Teilnehmern
Für die Versteigerung der 4G/LTE-Frequenzen im zweiten Quartal 2010 haben sich sechs Bewerber bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Laut Golem.de will die Bundesnetzagentur die Namen der sechs Firmen nicht nennen, da es in Deutschland aber nur vier Netzbetreiber mit aktiven Lizenzen gibt, dürften sich zu den vier etablierten (T-Mobile, Vodafone, o2, E-Plus) noch zwei Newcomer auf dem Deutschen Mobilfunkmarkt breit machen wollen.
Ob durch diese Versteigerungen wieder 50,8 Milliarden Euro in den Deutschen Haushalt gespült werden, dürfte bezweifelt werden.

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